Darmkrebs ist heilbar

Voraussetzung, er wird frühzeitig erkannt. Da Darmkrebs während der Ent- stehung keine Beschwerden verursacht, liegt es wesentlich an Ihnen, diesen Tumor frühzeitig zu erkennen. Nehmen Sie die Vorsorge in Anspruch.
Da ab dem 45. Lebensjahr das Risiko zu erkranken ansteigt, sollte man spätestens ab diesem Zeitpunkt mit der Früherkennung beginnen.

Was ist Darmkrebs?

Beim Darmkrebs handelt es sich um eine bösartige Geschwulstbildung, die unbehandelt zum Tode führt. Allein in Deutschland erkranken jährlich mehr als 69.000 Menschen an Darmkrebs. Etwa alle 20 Minuten stirbt ein Mensch in Deutschland an Darmkrebs – insgesamt 27.000 Menschen pro Jahr. Damit gehört er zu den häufigsten Krebsarten.

Oft wird er zu spät erkannt, so dass eine Heilung trotz Operationen oder anderer Behandlungsmaßnahmen nicht mehr möglich ist. Am häufigsten tritt der Darmkrebs in den letzten 50 Zentimetern des Dickdarms – und dort besonders im Enddarm – auf.

Gibt es Risikogruppen?

In der Regel steigt das Risiko von Darmkrebs bei Menschen ab dem 50. Lebensjahr. Wenn familiäre Vorbelastungen bekannt sein sollten, sollten schon früher Maßnahmen getätigt werden, um dem Darmkrebs entgegenzuwirken, da sich ca. 30 Prozent der Darmkrebserkrankungen auf eine familiäre Belastung zurückführen lassen.

Behandlungsmethoden

Darmkrebs kann durch eine Operation, Chemotherapie oder eine Strahlentherapie behandelt werden.

Bei der Behandlung von Darmkrebs hat die Operation einen hohen Stellenwert, da bei einer Operation das Tumorgewebe entfernt wird. Je mehr Tumorgewebe entfernt wird, umso mehr Heilungschance besteht.

Bei der Chemotherapie werden die Krebszellen durch den Einsatz von Medikamenten zerstört. Die Behandlung kann in der Arztpraxis, zu Hause oder auch ambulant im Krankenhaus erfolgen. Die Chemotherapie wird auch zur Behandlung von Patienten mit fortgeschrittenem Darmkrebs angewendet.

Bei der Strahlentherapie werden energiereiche Röntgenstrahlen zur Abtötung der Krebszellen eingesetzt. Dabei werden lediglich die Krebszellen im behandelten Bereich abgetötet.

 

Ablauf und Häufige Fragen

Welche Früh-Symptome gibt es bei Darmkrebs?
Leider gibt es überhaupt keine Früh-Symptome. Das macht den Darmkrebs so gefährlich, da man ihn in der Regel viel zu spät erkennt. Es empfiehlt sich bereits vorzeitig und regelmäßig zur Vorsorge zu gehen. Wir beraten Sie gerne in einem ersten Kennenlern-Termin!

Wie lang ist der Darm?
Der Darm hat eine Länge von insgesamt 7 Meter, wobei der Dünndarm rund 5 Metern lang ist und der Dickdarm (medizinisch = Kolon) etwa 1,5 Meter misst.

Ab wann sollte man regelmäßig zur Darmkrebsvorsorge gehen?
Empfohlen wird die Darmuntersuchung ab dem 50. Lebensjahr, wobei ab dem 55. Lebensjahr die gesetzlichen Krankenkassen auch die Darmspiegelung im Rahmen der Darmkrebsvorsorge bezahlen (Check-Up).
Bei familiärer Vorbelastung sollten unbedingt bereits ab dem jungen Erwachsenenalter regelmäßige Darmkrebsvorsorgeuntersuchungen vorgenommen werden.

 

Gesundheitstipps - Früherkennung gegen Darmkrebs

Oft wird er zu spät erkannt, so dass eine Heilung trotz Operationen oder anderer Behandlungsmaßnahmen nicht mehr möglich ist. Am häufigsten tritt der Darmkrebs in den letzten 50 Zentimetern des Dickdarms – und dort besonders im Enddarm – auf.